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>> UND

Jahresausstellung
DIE FORUM, Gemeinschaft Kunstschaffender und Gäste

Eröffnung: Mittwoch, 23.November 2022, ab 19.00 Uhr
19.00 Uhr Gemeinsamer öffentlicher Aufbau der Ausstellung
20.00 Uhr Eröffnungsakt

Ausstellungsdauer: 24.11.–17.12.2022

c/ Norbert Trawöger

 

Die Galerie Die Forum lädt zu seiner Jahresausstellung ein, die am 23. November eröffnet wird und bis 17. Dezember zu sehen sein wird. Über 50 Kunschaffende stellen sich mit ihren Arbeiten dem offenen Thema „UND“.

Die Eröffnung findet als gemeinsamer öffentlicher Aufbau der Ausstellung ab 19.00 Uhr statt. Weder zeichnet ein bestellter Kurator für die Gestaltung der Gemeinschaftsausstellung verantwortlich, noch existieren zusätzliche Regieanweisungen die Präsentation betreffend. Für den gemeinsamen Aufbau der eigenverantwortlich agierenden Kunstschaffenden steht eine Stunde Zeit zur Verfügung. Während das Publikum beobachtet, Gespräche knüpft, bestimmte Vorgänge kommentiert, auf individuelle Art und Weise am anregenden Geschehen teilnimmt, formt sich in einem immer enger werdenden Raum die Ausstellung auch als Fragestellung über das Ausstellen und Ausstellungmachen an sich.

Die Galerie DIE FORUM Wels, die von 80 oberösterreichischen Künstlerinnen und Künstlern gemeinschaftlich getragen und belebt wird, ist eine der pulsierendsten und innovativsten Austragungsorte für Kunst im Herzen von Oberösterreich. 

 

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>> EINSICHT

MercÉ PicÓ und Wolfgang Kirchmayr

Eröffnung: Mittwoch, 26. Oktober 2022, 19.00 Uhr
Wolfgang Maria Reiter im Gespräch mit den Künstlern

Ausstellungsdauer: 27.10.–20.11.2022

Die Künstler sind in der Galerie anwesend:
Samstag, 29. Oktober 2022, 10.00–12.00 Uhr
Freitag, 11. November 2022, 16.00–19.00 Uhr

In dieser Ausstellung zeigt Mercè Picó subtil inszenierte Malerei und Graphik, Kirchmayr setzt klare Zeichen im Raum.

Mercè Picó, geboren in Barcelona, entwickelte die jahrhundertealte Tradition des Emaillierens für ihre künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten weiter. Ihre Arbeiten, die über eine nuancenreiche Farb- und Formensprache sowie eine faszinierende Zeichenhaftigkeit verfügen, transportieren Gefühle und Assoziationen, entziehen sich aber allzu eindeutigen Beschreibungen.

Wolfgang Kirchmayr, emeritierter Linzer Kunstuni-Professor, präsentiert alte und neue Beispiele seiner „Gestaltungsarbeit“, bei der er stets versucht, mit einfachen geometrischen Formen „dem Maß der Dinge in die Spur zu folgen“. Sein Wille zur Formentwicklung ist geprägt von der Wahrheit des Geistes, der Wahrnehmung der Welt und der Selbstverständlichkeit natürlicher Gegebenheiten.

 

 

 

>> Kunst heute am Beispiel er 59. Biennale Venedig 2022

Bildervortrag von Gerhard Bruckmüller

Mittwoch, 16.11.2022, 19.00 Uhr

 

>> Gemeinschaftsausstellung

DIE FORUM – Gemeinschaft Kunstschaffender

Eröffnung: Mittwoch, 23. November 2022, 19.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 24.11.–17.12.2022

 

>> COL LEGNO

Wolfgang Maria Reiter
Zeit.Schriften Welt.Bilder

Eröffnung: Mittwoch, 31. August 2022, 19.00 Uhr

Zur Ausstellung spricht Norbert Trawöger,
Spielender, schreibender und gestaltender Musiker, Künstlerischer Direktor Bruckner Orchester Linz

„KUNST ist.“
Mittwoch, 14. September 2022, 19.00 Uhr
Wolfgang M. Reiter und Norbert Trawöger spielen (um und mit) Kunst

Ausstellungsdauer:
01.09.–24.09.2022

Der Künstler ist zusätzlich anwesend am:
Samstag, 3. September 2022, 10.00–12.00 Uhr
Freitag, 9. September 2022, 16.00–19.00 Uhr
Freitag, 16. September 2022, 16.00–19.00 Uhr

col legno - wolfgang maria reiter - galerie die forum

 

>> Keramikobjekte

CONSTANCE FERDINY-HOEDEMAKERS
Christa ZEITLHOFER

Eröffnung: Mittwoch, 28. September 2022, 19.00 Uhr
Begrüßung: Birgit Schweiger, Künstlerin und Vorstandsmitglied DIE FORUM
Einführende Worte: Dr. Peter Zawrel

Ausstellungsdauer: 29.09.–22.10.2022

Die Künstlerinnen sind zudem an den „Tagen des offenen Ateliers“ anwesend:
Samstag, 15.10.2022, 14.00–18.00 Uhr
Sonntag, 16.10.2022, 14.00–18.00 Uhr

Constance Ferdiny Hoedemakers und Christa Zeitlhofer, zwei Keramikkünstlerinnen im Dialog.

Die Künstlerinnen Constance Ferdiny Hoedemakers und Christa Zeitlhofer eint ihre reduzierte
Formensprache. Sie erheben mit ihren Keramikobjekten, bei Zeitlhofer auch im Seriellen, einen
Anspruch auf Zweckfreiheit und sind im Feld der Bildenden Kunst zu verorten. Obwohl die Kunstschaffenden mit denselben plastischen Werkstoffen, dem kompakten Steinzeug und sehr fragilen Porzellan, oder mit Kombinationen aus beiden Stoffen arbeiten, sind ihre Werke deutlich verschieden im ästhetischen Ausdruck und ihrem formalen Willen.

Ferdiny Hoedemakers erschafft ihre Kunstwerke aus Porzellan und Steinzeug, oder einer Kombination aus beiden, durch einen Aufbau und in der Folge dem Abbau des Stoffes, bis diese ihre endgültige plastische Gestaltung erhalten. Die dabei vom Material verlangte Aufmerksamkeit kulminiert zu einer Arbeitsweise der Schöpferin, in dem sie sich zur Gänze auf einen intuitiven Prozess einlässt. Sie konzentriert sich dabei auf ihre eigene Wahrnehmung, ihr Wesentliches, und spürt die Eigenschaften des Materials auf. Dabei lotet sie die Grenzen der amorphen Stoffe auf ihre Festigkeit und Dehnbarkeit aus. Auf diese Weise gelingt es der Künstlerin einen seines gleich suchenden minimalistischen Ausdruck und eine kompromisslose Klarheit bei allen ihren Formaten herauszuarbeiten. Während Constance Ferdiny Hoedmakers´ glatte oder sehr zart gewölbte Kleinplastiken, ihre wuchtigen, gedrungenen und zeitgleich fragil wirkenden Formate aus andersfarbigen Steinzeugtonen oder sparsam strukturierten und farblich hervor gehobenen Wandobjekte großen Raum einnehmen und so ihre vornehme Beschaffenheit aus der Stille herausbilden, spürt Christa Zeitlhofer, beeinflusst von östlichen Philosophien, der „Schönheit im Unperfekten“ nach. Ihre Inspirationsquelle ist die Natur und ihr kulturelles Erbe, welches seit der Urzeit bis ins Anthropozän maßgebliche Beiträge in der Geschichte und Gesellschaft leistet. Die Kunstschaffende sammelt verschiedenartige Materialitäten und schichtet sie in das Porzellan. Sie verdichtet diese stofflichen Substanzen ineinander, übereinander oder kombiniert sie, um verborgene, unsichtbare Strukturen tief im Materialinneren und unter den Oberflächen zu ertasten, und diese als haptische Erinnerungen, die Emotionen hervorrufen können, abzulegen. Aus zuerst formlosen Gefügen entstehen konsequent Werkgruppen in geometrischer Formensprache, bei denen die Künstlerin jedes Objekt zu Unikaten mit sanft abrundeten Ecken, Rissen, hervorquellenden Blasen, tief liegenden dunkelbraunen „Adern“ mit abspringenden Kanten und bunten Außenhäuten herausbildet. Betrachtende finden zum Berühren verführende Oberflächen, Wiedererleben und Gefühle vielleicht in ihren Objekten und in deren unsichtbaren Strukturen, möglicherweise in sich selbst, der Gesellschaft oder Ökonomie.
Christa Zeitlhofer

Textteile aus
Gustav Weiß „ Tastende Annäherung an das Material“, Neue Keramik Bd.3 / 1993
Prof. Hubert Gaisbauer „Abstraktion und Sinnlichkeit“, Ansprache Hipp-Halle Gmunden, 2021
Dr. Eva Daxl, „Über die Verletzlichkeit der Oberfläche“, 2021

>> www.ferdiny.at

>> www.christazeitlhofer.com

 

 

 
     
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